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Aktuelle Beschränkungen für Hotel- und Beherbergungsbetriebe aufgrund der Corona-Krise

Beschränkungen für Hotel- und Beherbergungsbetriebe aufgrund der Corona-Krise

Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation WHO die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus – offiziell COVID-19 genannt – zu einer Pandemie. Auch Deutschland reagierte, um die steigende Zahl der Coronavirus-Fälle innerhalb des Landes weiter einzudämmen. Dazu gehörten die Empfehlung ganz bewusst soziale Kontakte zu reduzieren. Damit einhergehend wurde der Betrieb von Unternehmen verboten bzw. eingeschränkt – darunter zählt auch das Hotel- und Gastgewerbe.

Gemäß der Allgemeinverfügungen vom 20.03.2020 und 22.03.2020 gilt vom 23.03.2020 bis 20.04.2020, dass Übernachtungsangebote der Hotel- und Beherbergungsbetriebe im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden dürfen.

Handwerker, Monteure und Bauarbeiter, die während der Corona-Pandemie noch tätig sind, brauchen nach wie vor Unterkünfte auf Zeit. Auch kurzfristig eingestelltes Personal, z.B. im Lebensmittelhandel, Online-Handel oder der Logistik benötigt eine Unterkunft in der Nähe. Inländische Erntehelfer brauchen eine Unterkunft für Ihre kurzfristigen, meist befristeten Einsätze. Geschäftsreisende sind ebenfalls noch in deutschland unterwegs und benötigen einen Wohnraum. Auch Wohnungslose nutzen derzeit oft Angebote von leerstehenden Gästewohnungen für die Dauer von ein bis mehreren Monaten.

Es gelten von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Richtlinien, die auf den Seiten der DEHOGA nachzulesen sind. In den meisten Fällen ist eine Vermietung jedoch nur möglich ist wenn die nötigen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen einhalten werden. Weitere Auflagen der Gesundheitsbehörden können erteilt werden, um das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und -hinweise.

Beherbergungsbetriebe und Hotels, denen Gaststätten angegliedert sind, müssen die Restaurants schließen. Zwischen 6 und 20 Uhr ist ein Außer-Haus-Verkauf erlaubt bzw. ein Liefer- und Abholservice ohne zeitliche Beschränkung.

Bei Nichtbeachtung der neuen Regelungen drohen Bußgelder bis zu 25.000 €, Geldstrafen oder Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren.

Informieren Sie Ihre Gäste über Änderungen während der Corona-Krise

In Ihrem Profil hat monteurzimmersuche.de ein spezielles Textfeld für Informationen im Rahmen der Corona-Krise bereitgestellt, dass Sie in Ihrem Account bearbeiten können. Informieren Sie Ihre Gäste über Angebote, Preisinformationen und Stornobedingungen für nicht mehr wahrnehmbare Buchhungen. Vermeiden Sie so Unsicherheiten und die Gäste können Ihre Erwartungshaltung anpassen.

Informieren Sie Ihre Gäste über aktuelle Regelungen bezüglich der Reinigung und Grundlagen der Hygiene hin. Für verfrühte Abreisen oder auch Verlängerungen aufgrund sich schließender Grenzen oder anderer Gründe, finden Sie gemeinsam eine einvernehmliche Lösung. Stehen Sie Ihren Mietern bei Fragen mit benötigten Infos zur Verfügung.

Hier ein paar allgemeine Sicherheitsmaßnahmen bzgl. COVID-19 für Sie als Vermieter und auch natürlich Ihre Mieter:

  • Wie bei anderen Atemwegserkrankungen auch, schützt die Husten- und Niesregel mit Armbeuge bzw. Taschentuch vor Mund & Nase
  • Sehr gute Händehygiene (normale Seife und 30-sekündiges mehrmals tägliches Händewaschen)
  • Abstandhalten zu potentiell Erkrankten von mindestens 2 Metern
  • Auf Händeschütteln verzichten
  • Menschen mit Vorerkrankungen bleiben nach Möglichkeit zu Hause
  • Bei Verdacht auf Covid-19 bitte testen lassen

Finanzielle Hilfen für Einbußen durch die Corona-Pandemie

Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe

Für kleine Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, wurde eine Soforthilfe beschlossen, da diese Unternehmergruppe kaum über Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen. Schnelle und unbürokratische finanzielle Hilfe zur Sicherstellung der Liquidität wird für drei Monate gewährt – je nach Betriebsgröße in Höhe von

bis zu 9.000 Euro (bis zu fünf Beschäftigte)
bis zu 15.000 Euro (bis zu zehn Beschäftigte)

Weiter Informationen

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Für Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise in akuten Liquiditätsschwierigkeiten sind, hat
Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen hat am 24. März nach Abstimmung mit der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Bundesagentur für Arbeit Maßnahmen zur Unterstützung der durch das Corona-Virus in akute Liquiditätsschwierigkeiten gekommene Arbeitgeber kommuniziert.

Mehr Informationen

Verdienstausfallentschädigungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Ist der Betrieb aufgrund eines Vorfalls wegen Quarantäne geschlossen worden, können Sie den Verdienstausfall geltend machen. Die Zuständigkeit liegt beim jeweiligen Gesundheitsamt.

Kurzarbeit

Bei mangelnder Auftragslage ist es auch möglich Angestellten in Kurzarbeit zu schicken. Damit werden die Ausgaben esenkt und Kündigungen können vermieden werden. Im Falle der Corona-Krise werden 60% der ausgefallenen Arbeitszeit sowie die Sozialabgaben durch die Bundesagentur für Arbeit erstattet. Anträge können online gestellt werden.

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